Leserbriefe : Der Kunde sollte König sein

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Zur Berichterstattung über die Telekom

Wenn es hier nicht um viele Arbeitsplätze ginge, deren Abbau dem Vorstand sicher noch mit einer Prämie honoriert werden wird, könnte man als alter leidgeprüfter Postkunde fast so etwas wie Schadenfreude empfinden. Alle Unternehmen, die aus der früheren Post hervorgegangen sind, haben doch letztlich die Behördenmentalität beibehalten und behandeln ihre Kunden schlecht.

Damit haben diese Nachfolgeunternehmen doch selbst dafür Sorge getragen, dass der Preis das einzige Kriterium für eine Kundenentscheidung zu Gunsten eines Unternehmens geworden ist. Wenn ich schon von allen am Markt vorhandenen Dienstleistungsunternehmen schlecht behandelt werde, dann kann es doch auch der Billigste sein. Dann weiß ich wenigstens, warum ich schlecht behandelt werde.

Klaus Kiesler, Berlin-Frohnau

Sicherlich hat das Management viele Fehler gemacht, aber wer, so wie ich in der letzten Zeit des öfteren die Hotlines der Telekom anrufen musste, wird sich überlegen ob er bei der Telekom bleibt oder nicht.

Das hat aber überwiegend mit Unfreundlichkeit, Inkompetenz und Desinteresse der dortigen Mitarbeiter – jedenfalls vieler – zu tun. Denn wenn man als Kunde so behandelt wird, ist es kein Wunder wenn die Kunden weglaufen.

Uwe Mohrmann,

Berlin-Charlottenburg

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