Leserbriefe : Der Wahlkampf hat begonnen

Zum SPD-Parteitag

Die SPD geht nicht danach, was finanzierbar und richtig ist, sie geht danach, wo sie die meisten Stimmen herbekommt! Getrieben von der Bisky/Lafontaine-Partei hat sie schlichtweg Angst, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Wie sie ihre jetzt beschlossenen Geschenke finanzieren will, darauf darf man gespannt sein. Der Bürger soll erkennen, dass man es mit ihm gut meint. Glaubwürdigkeit tritt da erst einmal in den Hintergrund.

Es ist unglaublich, mit welcher Energie jetzt die soziale Hängematte wieder vergrößert wird. Der Wahlkampf hat offensichtlich schon begonnen!

Uwe Hennig, Berlin-Gesundbrunnen

Die SPD hat mit ihrem Parteitag nachdrücklich demonstriert, wie unfähig eine Partei ist, wenn sie sich nicht an den Realitäten eines Landes orientiert und stattdessen der Parteiideologie folgt in einer Zeit, in der weitere Reformen in diesem Lande dringend notwendig sind. Der Genosse Beck hätte es mit Honecker aufnehmen können. Dem jubelten auch mehr als 90 Prozent der Parteigenossen zu, obwohl viele wussten, welch ein Schwachsinn das war. Das nennt man Parteidisziplin, der Machterhaltung wegen!

Walter Reiner Reichenbach,

Strausberg

Es gibt wieder Hoffnung für dieses Land, die SPD findet zurück zu ihren (ehemaligen) Wählern. Dazu hat es aber offensichtlich erst der Gründung der Linkspartei bedurft. Zeit wird es, die menschenverachtenden Hartz-Reformen endlich dahingehend zu verändern, dass sie den auf Hilfe angewiesenen Menschen ein Leben in Würde ermöglichen. Machbar wäre es, die Staatseinnahmen sprudeln, und angekündigt haben es die Sozialdemokraten nun auch.

Nur: Sollten Sie die nächste Bundestagswahl gewinnen – werden sie sich dann auch an ihre Parteitagsbeschlüsse halten?

Carsten Meyer, Hamburg

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