Leserbriefe : Die BVG fährt die falsche Strategie

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Betrifft: „Höhere BVGTarife finanzieren Kanzler-U-Bahn mit“ vom 18. Dezember 2003

Im Zuge der Sparmaßnahmen sind Vergünstigungen wie zum Beispiel das Sozialhilfeticket entfallen. Bedingt verständlich.

Verständlich ist nicht, dass Vergünstigungen wie das Behördenticket nicht entfallen. Dieses gilt für jeden dort beschäftigten Mitarbeiter, auch wenn er mehr als ein gutes Einkommen hat.

Was für eine Strategie fährt die BVG, Vergünstigungen für die einkommensfesten und -starken Fahrgäste zu schaffen, während allen anderen Fahrgästen die vollen Fahrpreise abverlangt werden? Mit anderen Worten: Warum müssen normale Fahrgäste annähernd doppelt so viel bezahlen?

Christian Wissmann, Berlin-Prenzlauer Berg

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