Leserbriefe : Die Menschen brauchen eine Zukunftsperspektive

„Auf Krawall aus“ von Frank Jansen

vom 12. November

Nun ist also offiziell was ohnehin schon jeder wusste: Berlin ist die Hauptstadt linker Gewaltkriminalität. Was tun die Verantwortlichen Glietsch und Körting? Sie reichen den schwarzen Peter erst einmal an die „Gesellschaft“ weiter: Ursachenforschung ist angesagt.

Dabei liegen die Ursachen für die Misere auf der Hand. Jahrzehntelanges Wegschauen und Einknicken von Politik, Polizeiführung und Justiz. Die Gewalttäter können auf prominente Versteher und Unterstützer bei den Grünen, der Linken und der SPD rechnen. Überführte Straftäter werden freigelassen oder zu ein paar Sozialstunden und Antiaggressionstraining verdonnert. Polizisten werden Stein- und Flaschenwürfen ausgesetzt um im Sinne einer „Deeskalationsstrategie“ gewaltbereite Demonstranten nicht zu provozieren. Die linken Extremisten sind zum großen Teil polizeibekannt.

Zum Schutz vor den Übeltätern brauchen wir keine Ursachenforschung oder andere lächerlichen Vernebelungs- und Ablenkungsmanöver sondern endlich den konsequenten und kompromisslosen Einsatz unserer rechtsstaatlichen Mittel.

Dr.Wolf-Dieter Schleuning,

Berlin-Hermsdorf

Macht man es sich nicht ein bisschen zu einfach, die brennenden Autos als Taten „linker Gewalt“ einordnen? Ist die steigende Zahl dieser Taten nicht vielmehr eine Folge der größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich und der Perspektivlosigkeit von Jugendlichen, die immer häufiger bereits im Elternhaus erleben, was ein Leben mit Hartz IV bedeutet? Wenn die Politik es endlich schaffen würde, den Menschen wieder eine Perspektive für die Zukunft aufzuzeigen, könnte sich das Problem dieser „linken Gewaltkriminalität“ schnell von selbst erledigen

Markus Methner, Berlin-Köpenick

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben