Leserbriefe : Die Warner werden lächerlich gemacht

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„Dampf der Kulturen“ vom 26.4.

Monatelang wurde das Bürgerbegehren in Pankow, den Bau einer Moschee zuverhindern, belächelt und als „intolerant“, „fremdenfeindlich“ und „rechtsextrem“ abgetan, Friedbert Pflüger (CDU), der die Pankower unterstützte, hart angegriffen. Doch siehe da, vor wenigen Tagen erst berichtete der Tagesspiegel von den öffentlichen homosexuellen- und damit zumindest für mein Verständnis menschenverachtenden Tiraden eben jener moslemischen Gemeinde, die doch für sich selbst ein Höchstmaß an Toleranz einforderte. Derartige Ausfälle, die einen Deutschen zu Recht vor Gericht bringen würden, werden hier akzeptiert, weil – obwohl verfassungsfeindlich – sie eben islamisch geprägt sind! Oha! Wie viele – oder besser: wenige – Wochen ist es her, dass eine deutsche Richterin die Klage einer Moslemin abwies mit der Begründung, dass doch Gewalt gegen die eigene Frau im Koran erlaubt und damit auch für das deutsche Gericht nicht zu ahnden sei? Bekanntlich nicht der einzige Fall übrigens, in dem die frauenfeindliche „Scharia“ Einzug in die deutsche Justiz gehalten hat. Denn wie anders wäre es zu erklären, dass deutsche Gerichte den Klagen moslemischer Familien nachgaben, ihre Töchter vom Sexualkunde- und Schwimmunterricht zu befreien?

Angesichts der Häufung derartiger Vorfälle ist es schon erstaunlich, mit welcher Arroganz Leute wie Udo Ulfkotte, die vor den Gefahren einer intoleranten, gewaltbereiten und zum Teil menschenverachtenden Religion warnen, lächerlich gemacht und als Clowns vorgeführt werden.

Mag sein, dass Ulfkottes Weg einer „Anti-Islam-Partei“ überzogen ist, doch die Thematik an sich ist brisant genug, um sich vielleicht mal ernsthaft damit auseinanderzusetzen, solange wir das im eigenen Land noch dürfen.

Stefan Gläser, Berlin-Frohnau

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