Leserbriefe : Die Wortwahl macht’s

Zur Berichterstattung über die Krawalle am 1. Mai in Berlin

Endlich wird in Erwägung gezogen, die „Revolutionäre 1.-Mai-Demo“ zu verbieten. Diese Demonstration, deren gewalttätiges Ende seit 20 Jahren fest zur Tradition der Berliner Undinge gehört. Von der seit 20 Jahren allgemein bekannt ist, dass sie primär pubertierenden Krawallbrüdern und geistig in der Pubertät steckengebliebenen 30-Jährigen zum Abreagieren des eigenen Frusts dient.

Robert Strauch, Berlin-Steglitz

Innensenator Körtings Aussage von der neuen „Qualität“ der Maikrawalle und Ihre entsprechende Meldung auf der Titelseite des Tagesspiegels halte ich für äußerst bedenklich. Der Ausdruck „Qualität“, der positiv besetzt ist und unter anderem für Wertbeständigkeit und gute Eigenschaften steht, adelt in diesem Fall die Krawallmacher und wird sie beflügeln, ihre „Qualität“ noch in ihrem Sinne zu steigern. Von „neuen Dimensionen“ zu sprechen, wäre in diesem Zusammenhang sehr viel angebrachter gewesen!

Ilse Göring, Berlin-Spandau

Zur Chronik der Krawallnacht

Wenn die Meldung für 19.05 Uhr zutrifft: „An der Spitze laufen mehrere hundert meist vermummte Autonome“ , dann ist die Verantwortung für die Folgen klar. Vermummung ist verboten und eine Einsatzführung, die dieses nicht konsequent unterbindet, darf sich über die Folgen nicht wundern.

Helmut Hildebrandt, Berlin-Tegel

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