Leserbriefe : Die Zigarette danach

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„Viel Schall um Rauch“ vom 25. März 2006

Danke für Ihren Raucherartikel in dem Sie auch einmal darauf hinweisen, welch andere gesundheitliche Schädigungen es gibt, die nicht dermaßen diskriminiert werden. Autofahren, fettes Essen, gefährliche Sportarten, Alkohol etc. erfahren in keiner Weise eine solche Ausgrenzung wie die Raucher. Wir wissen, dass es ungesund ist, doch ist es unzumutbar, wie Beschäftigte bei Regen und Kälte in Ihrer Pause vor der Tür stehen müssen um eine Zigarette zu rauchen. Ich rauche seit dem 16. Lebensjahr und nicht mehr als fünf Zigaretten am Tag, doch die eine Zigarette nach einem guten Essen und einem Glas Wein möchte ich in gepflegter Atmosphäre rauchen. Da muss es doch möglich sein, dass es Raucherräume in Betrieben gibt und in den Lokalen getrennte Tische. Igendwie hat die Politik sich auf die Raucherinnen und Raucher eingeschossen, weil es so schön einfach ist und trotzdem noch nett Steuern bringt.

Renate Bremmert, Berlin-Rudow

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