Leserbriefe : Ein falscher Weg

„Regierung will Kinderpornos im Netz blockieren“ von Jost Müller-Neuhof und „Tabuisieren durch Transparenz / Ob Kinderpornos oder Nazi-Zeitungen: Der Kampf dagegen muss öffentlich geführt werden“

von Joachim Huber vom 26. März

Dass die Internetsperre einfach und von jedermann umgangen werden können, sagen uns alle Experten. Pikant nur, dass die Listen mit den gesperrten Seiten nun vom BKA ständig aktuell gehalten werden sollen. Die Herausforderung wird sein, die Liste geheim zu halten. Ach nein, sie soll ja allen Providern zur Verfügung gestellt werden. In Zukunft werden es an Kinderpornografie Interessierte einfacher haben. Anstatt die Bilder aus dunklen Quellen zu beziehen oder selbst im Internet aufzuspüren, können sie auf die umfassende Adressliste des BKA zurückgreifen, die sicher bald an die Öffentlichkeit gelangen wird. So wird das BKA letztlich zum unfreiwilligen Helfer der Pädophilen werden.

Sebastian Laiblin, Berlin-Moabit

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