Leserbriefe : Es gibt keinen Wahlbetrug

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Betrifft: Die scharfen Angriffe der Opposition auf die rotgrüne Bundesregierung

Geht es uns Deutschen wirklich so schlecht, dass wir nur noch jammern müssen? Die Autos der Luxusklasse auf den Straßen werden immer mehr und sprechen eine andere Sprache. Nun sollen die Besserverdienenden und Vermögenden etwas zur Kasse gebeten werden, und schon geht ein Aufschrei durch die Medien und die Opposition redet sogar von Wahlbetrug.

Vor der Wahl hatte Rot-Grün uns mehr soziale Gerechtigkeit versprochen. Nun versucht die Regierung, ihr Versprechen einzulösen und diesbezügliche Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Ich kann nicht verstehen, warum man da von Wahlbetrug sprechen kann. Ich fühle mich nicht getäuscht.

Herr Merz, stellvertretender Fraktionschef der CDU/CSU, sprach vor der Wahl bei einer Talkrunde im Fernsehen davon, dass sie – wenn sie die Wahl gewinnen sollten – ein Sofortprogramm auf den Weg bringen wollten, das 20 Milliarden Euro zusätzlich kosten sollte. Wo das Geld herkommen sollte, wurde uns nicht gesagt.

Ich beziehe eine etwas überdurchschnittliche Rente und wäre einverstanden, wenn die Rentenerhöhung im Jahr 2003 um ein halbes Jahr verschoben würde, wenn damit dem Staatshaushalt geholfen werden könnte.

Werner Nowack, Berlin-Lichterfelde

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