Leserbriefe : Es gibt viel zu tun an Berlins Schulen

Zum Interview mit Wolfgang Zydatiß

vom 20. Januar

Dass sich jeder Schüler in zwei Fremdsprachen verständigen können sollte und man damit schon in der Grundschule beginnen sollte, findet meine Zustimmung. Dass Professor Zydatiß Englisch als Erstfremdsprache als Fehler ansieht, findet allerdings meine Ablehnung. Er nennt sogar die Argumente dafür: leichter Einstieg mit seiner relativ einfachen Grammatik und Allgegenwärtigkeit. Schwierigere Sprachen wie Französisch oder gar Chinesisch schließen sich zu einem späteren Zeitpunkt keinesfalls aus, aber die meisten Grundschüler wären damit völlig überfordert. Daher mein Fazit: Englisch zu Beginn? – Ein Volltreffer!

Carsten Zöllner, Berlin-Frohnau

„Note für die Grundschulen: mangelhaft / Kammergericht kritisiert eklatanten

Personalmangel. Der Stoff könne den

Kindern nicht mehr angemessen vermittelt werden“ von Heike Jahberg

vom 19. Januar

Es ehrt die Bildungsverwaltung, dass sie eine Pauschalverurteilung zurückweist. Es ändert aber auch nichts an der Richtigkeit der Kritik, weil sowohl überkommene Unterrichtsformen (Hausaufgaben) wie miserable Hortausstattung erneut soziale Diskriminierung hervorbringen.

Was Berlins Grundschulen brauchen, die alle Ganztagsgrundschulen sind, sind kind- und bildungsorientierte Perspektiven.

Marion Richter, Berlin-Kreuzberg

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