Leserbriefe : Freiheit bei der Wahl der Schule ist nicht sinnvoll

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Betrifft: „Lernziel erreicht - trotz vieler Ausländer“ vom 10. September 2002

Mit dem neuen Schuljahr ergeben sich bei einigen Berliner Gymnasien nicht nur Übergangsprobleme der Kinder von der Grundschule zum Gymnasium, sondern auch Schwierigkeiten, die Kinder nichtdeutscher Muttersprache angemessen zu fördern. Es gelingt, wenn höchstens ein Drittel der Schüler einer Klasse aus einem anderen Kulturkreis kommen. Deshalb muss die Schulverwaltung die Schülerströme auf die Oberschulen gezielt steuern. Zumal es den Eltern schwer fällt, die unterschiedlichen Befähigungen ihrer Kinder richtig einzuschätzen. Türkische Eltern haben in besonderer Weise eine große Achtung vor der deutschen Schule. Sie vermuten, dass irgendwann Quantität in Qualität umschlagen wird. Was in dem eigenen Kind bei Misserfolgen vorgeht, wird oft nicht bedacht.

Erich Rinnert, Berlin-Charlottenburg

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