Leserbriefe : Geschichtliche Bildung

„Das Heimatgefühl“ vom 7. März.


Anerkennung für diesen respektablen Beitrag zur geschichtlichen Bildung. Recherchieren Sie doch mal in den Kultusverwaltungen, wo überall das Thema bereits aus Gründen der Political Correctness als verzichtbar aus den Lehrplänen des Fachs Geschichte verschwunden ist. Und diese „bestimmen“ die Schulbücher heute mehr denn je. Ich kann nur meine Fachkollegen auffordern, mit ihren Schülern dorthin zu fahren, wo „nicht nur die Steine Deutsch sprechen“ – zwischen Baltikum und Südosteuropa. Sie werden Verständnis für jene entwickeln können, die unter Flucht und Vertreibung weltweit leiden mussten und müssen, aber auch für Mitschüler mit Migrationshintergrund, die sich die psychologischen und rechtlichen Wirkungen von „Computerfehlern“ auf Einwohnermeldeämtern gar nicht vorstellen können.

Willi Eisele, Landesvorsitzender des Bayer. Geschichtslehrerverbandes,

Wolfratshausen

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