Leserbriefe : Gott grüß die Kunst

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Zur Kunstaktion des Tagesspiegels

am 30. Januar

Die Leni-Hoffmann-Aktion fand ich wirklich gelungen. Den Vogel hätten sie allerdings abgeschossen, wenn die bunten Streifen die Titelseite gekrönt hätten.

Henning Henke, Berlin-Schöneberg

Es ist schon erstaunlich, was heute so alles als „Kunst“ verkauft wird! Als ehemaliger gelernter Offsetdrucker kann ich mir zu diesem „Kunstexemplar“ des heutigen Tagesspiegels ein breites Grinsen nicht verkneifen. Normalerweise bezeichnet man dieses Ergebnis als „schmieren“ oder „tonen“, wenn die Wasserführung beim Druck schlecht justiert ist. Hätte dieses Werk ein ganz normaler Drucker ohne künstlerische Hochschulabsolution vollbracht, so wären einige tausend Exemplare in die Makulatur gewandert. Gott grüß die Kunst!

Hanns-Jörg Fiebrandt,

Berlin-Lankwitz

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