Leserbriefe : Grausames Erlebnis mit Woody Allen

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Betrifft: „Woody Allen in Berlin“ vom 3. August 2004

Dieses WoodyAllen-Konzert war in musikalischer Hinsicht das grausamste Erlebnis meines Lebens. Woody Allen spielte zickig, fipsig, ohne dass geringste Einfühlungsvermögen in die Klangmöglichkeiten der Klarinette - über seine Technik auf diesem Instrument schweigt des Sängers Höflichkeit. Ich glaube, er hat nie einen der großen des New-Orleans-Jazz wie George Lewis, Albert Nicolas oder Sidney Bechet (alle Klarinette) life zugehört. Im Tempodrom war nicht der Filmemacher gefragt, nicht sein „hellblaues Hemd und seine beigen Hosen...“, sondern sein musikalischer Bühnenauftritt. Der war miserabel. Die „Würdigung“ im Tagesspiegel hätte schonungslos sein müssen.

Roland Schiefer, Berlin-Charlottenburg

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