Leserbriefe : Hatz auf Arbeitslose

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Betrifft: „Schröder kürzt und streicht“ im Tagesspiegel vom 15. März 2003

Die schon seit geraumer Zeit anhaltende Hatz auf Arbeitslose hat mit dieser KanzlerRede ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Das Zusammenstreichen der Arbeitslosenhilfe auf Höhe des Sozialhilfesatzes bedeutet eine vermehrte Flucht zum Beispiel in die Schwarzarbeit. Ich zum Beispiel beziehe Arbeitslosenhilfe und werde, nur um meine monatlichen Verpflichtungen bezahlen zu können, gezwungen sein, mir eine Lösung zu überlegen! Auch jetzt lebe ich keineswegs im Überfluss.

Die offensichtlich darauf ausgerichtete Politik, die Menschen in Billiglohnjobs zu pressen, wird somit vervollkommnet. Ich habe in dieser Rede die angekündigte Gerechtigkeit vermisst.

Lothar Kuhn, Berlin

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