Leserbriefe : Hitler schickte Kinder in den Tod

-

„Erfolg des Untergangs – Mensch Hitler“ vom 17. Oktober 2004

Ihr Artikel hat meinen vollen Beifall gefunden. Ihr Vorschlag, in den Schulen nicht den Tod des Alten (des „Führers“ Adolf Hitler), sondern das von ihm befohlene Sterben der Jungen zu zeigen, habe ich in dem Buch „Der verdammte Krieg“ aus meiner Buchreihe: „Nur eine Berlinerin“, aus persönlichem Erleben beschrieben. Darin ist auch das von Hitler befohlene Sterben im HJ Volkssturm, die Rekrutierung und Ausbildung im Wehrertüchtigungslager Dreetz der 15 bis 16-jährigen Kindersoldaten thematisiert.

Ich habe als gerade 16-jähriges Gesundheitsdienstmädel (Sani) den Endkampf in Berlin von Rudow durch die Stadtmitte, und zum Schluss in der U-Bahn bis Seestraße erleben müssen. Dabei sind mir der Endkampf und die Notlazarette, in die wir die Verwundeten brachten, noch deutlich in Erinnerung. Dazu gehörten auch die Bunker im ehemaligen Luftfahrtministerium und in der Reichskanzlei, Eingang Voßstraße.

Gisela Stange, Berlin-Steglitz

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben