Leserbriefe : Im „Schwarzen Kanal“?

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Betrifft: Der Gastkommentar „Die Kriegstauben“ vom 8. Februar 2003

Die in diesem Kommentar angewandte Demagogie, die Dinge von den Füßen auf den Kopf zu stellen, ist uns als ehemalige DDRBürger sehr genau bekannt: Es war die Methode Karl-Eduard von Schnitzlers in der Fernsehsendung „Der Schwarze Kanal“. Denunziationen wie „gewalttätige deutsche Friedensdemonstranten“ und Schlussfolgerungen wie „Die Friedensbewegung ist tatsächlich eine Kriegsbewegung“ entsprechen Schnitzlers Verfahrensweise genau.

Es kann nicht sein, dass Hetze, die wir verurteilt haben, wenn sie von stalinistischer Seite kam, lobenswert sein soll, wenn sich ein westlicher Autor ihrer bedient.

Margarete Steinhäuser und Peter Wittig,

Berlin-Friedrichshain

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