Leserbriefe : In Brüssel sparen

„Die Kommision geht um / Rauchverbot. Nacktscanner, VW-Gesetz – die EU macht wieder von sich reden. Aber wird die Brüsseler Behörde ihren Aufgaben gerecht?“

von Albrecht Meier und Albert Funk

vom 29. Oktober

Die EU hat viel geschafft: von Belgien bis Zypern freier Verkehr von Waren, Kapital und Dienstleistungen! Aber müssen alle Bürger dieselben Rechte und Pflichten haben, in derselben Umwelt leben, dieselben standardisierten Lebensmittel essen? Die EU-Kommission hat sich zu einem Moloch entwickelt; jeder Mitgliedsstaat hat bis zu einer ziemlich hohen Ebene offenbar Ansprüche auf gleichwertige Posten – die Damen und Herren wollen beschäftigt werden! So sitzen sie denn an ihren Schreibtischen in Brüssel und denken über Nachweise für ihre Existenzberechtigung nach.

Viele Menschen – viele Vorschriften. Ich fürchte, dass es für eine Kehrtwende zur Beschränkung aufs Wesentliche schon zu spät ist. Auch dürften die Parteien kein Interesse an einer personellen Schrumpfkur haben: Brüssel als Endversorgung für abgehalfterte Genossen ist so praktisch. Und alles auf Kosten der Steuerzahler; auch hier könnte die eine oder andere Milliarde gespart werden.

Nikolaus Petersen, Berlin-Schöneberg

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