Leserbriefe : In den Krankenhäusern passiert’s

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„Rezept für Verschwendung“

vom 20. Februar 2006

Es sind nicht mehr die niedergelassenen Ärzte, bei denen sich die Beeinflussung durch Pharmareferenten abspielt. Die Pharmaindustrie hat erkannt, dass Krankenhäuser die besten Ansatzpunkte bieten, denn die freien Praxen müssen die Behandlung weiterführen. Und bekommen die Patienten regelmäßig eingespielt auf neueste und teuerste Medikamente. Hier kann man, ohne negative Folgen für den Patienten und den Heilungsverlauf in Kauf zu nehmen, nicht mit dem Rasenmäher über die von den Krankenhäusern vorgegebene Medikation gehen.

Roland Soßna, Dülmen

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