Leserbriefe : Israelis und Pälästinenser brauchen eigene Staaten

„Gut verpackt / Merkel flankiert Forderung nach Siedlungsstopp mit Garantien

für Israel und neuen Iransanktionen“

von Hans Monath vom 28. August

Die Forderung nach einem Stopp des israelischen Siedlungsbaus auf palästinensischem Boden wurde Benjamin Netanjahu schon vorgetragen, als er 1996 Ministerpräsident wurde. Seit dem israelischen Angriff auf Restpalästina Anfang Juni 1967 begann die israelische Regierung unter dem Schutz ihrer Armee auf dem eroberten Gebiet jüdische Siedler sesshaft zu machen. Zurzeit sind es 280 000. Wenn die Bundeskanzlerin den Stopp weiterer Bauten von Herrn Netanjahu verlangt, verharrt sie bei einer alten Forderung, die von der israelischen Regierung mit immer neuen Vorbehalten verhindert wurde, zumal Herr Netanjahu in Berlin bereits erneut Vorbehalte aussprach. Notwendig für ein Leben in Frieden von Israelis und Palästinensern ist die Anerkennung beider Völker auf einen unabhängigen Staat in gesicherten Grenzen, eingeschlossen der Abbau aller jüdischen Siedlungen auf fremden Boden.

Prof. Dr. Heinz Odermann,

Berlin-Marzahn

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