Leserbriefe : Karstadt muss seine Kunden umwerben

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„KarstadtQuelle kämpft ums Überleben“ vom 27. September 2004

Bei den diversen Managementfehlern und bei der zum großen Teil arroganten, schlechten Kundenbehandlung war dieses Dilemma nicht zu verhindern. Der Kunde kam sich oft als Bittsteller vor. „Können Sie mir das Produkt denn besorgen und mich verständigen?“ – „Nein auf gar keinen Fall, das geht nicht, da müssen Sie schon nochmals vorbeikommen.“ Zweimal habe ich mir die Mühe gemacht und habe meine Unzufriedenheit dem damaligen Karstadt-Vorstandsvorsitzenden Urban mitgeteilt. Zwecklos. Nach Wochen bekam ich ein Antwortschreiben mit einer recht fadenscheinigen Stellungnahme eines seiner nachgeordneten Mitarbeiter.

Robert Meuser, Berlin-Siemensstadt

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