Leserbriefe : Kein Raum für Eitelkeiten

„Wowereit: Rot-Rot steht bis 2011“

vom 7. Mai

Nun wird das Regieren in Berlin ganz, ganz schwer. Ich sehe schon den einen oder anderen Abgeordneten der Regierungskoalition, der damit droht, dass er bei Abstimmungen im Abgeordnetenhaus seine Stimme verweigern werde, wenn nicht für seine Wähler die eine oder andere Wohltat abfällt. Thilo Sarrazin hätte sicher erfolgreich Widerstand geleistet. Schafft Ulrich Nußbaum das auch?

Andreas Bock, Berlin-Schöneberg

Die Forderungen nach Neuwahlen sind verständlich, aber nicht berechtigt. Schließlich bedeutet auch der Vorsprung von nur einer Stimme eine Mehrheit und die Vergangenheit zeigt etwa mit Konrad Adenauer sehr prominente Beispiele, dass es sich hiermit gut regieren lässt. Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass sich die Partner so sehr in die Sacharbeit vertiefen, dass für persönliche Eitelkeiten und Ränkespiele kein Platz mehr bleibt. Berlin steht vor großen Herausforderungen, die mit Beständigkeit als Ausgangspunkt für richtige Reformen am besten gelöst werden können!

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

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