Leserbriefe : KIRCHE UND HOMOSEXUALITÄT Sünde bleibt Sünde

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Betrifft: „Das Kreuz mit der Kirche“ vom 2. August 2003

Ein derart tendenziöses „Thema des Tages“ gab es im Tagesspiegel nach meiner Auffassung bisher noch nie. Eine komplette Serie über die „große Ablehnung“ dieser klaren kirchlichen Stellungnahme, nicht ein Artikel über die teilweise breite Unterstützung aus dem christlichen Bereich. Die gläubigen Christen sind in Deutschland inzwischen eine verschwindend kleine Minderheit wer spricht hier eigentlich von Toleranz anderer Ansichten oder „Minderheitenschutz“? Es gibt kaum ein Thema, das in der Bibel derart eindeutig als Sünde beschrieben und benannt wird wie praktizierte Homosexualität, vergleichbar mit Pädophilie und Inzest. Es geht hier nicht um die Verdammung oder Verurteilung von Menschen, für die nach christlichem Glauben auch Gottes Liebe gilt. Es geht darum, Verfehlungen vor Gott auch klar als diese zu benennen, trotz zu erwartendem Widerstand der deutschen Lesben- und Schwulenverbände. Die Beziehung der Christen zur Allgemeinheit basiert auf Nächstenliebe – diese schließt vor allem ein, den Nächsten auf die Möglichkeit der Umkehr und Vergebung hinzuweisen.

Karsten Juhre, Berlin-Tegel

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