Leserbriefe : Köhler darf sich nicht vereinnahmen lassen

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„Schröder spricht Köhler Vertrauen aus“ vom 10. Juni und „Das verletzte Oberhaupt“ vom 17. Juni 2005

Haben wir schon vergessen, wie Herr Köhler sich, in völliger Verkennung seines künftigen Amtes, in seinen Bewerbungsreden zum Bundespräsidentenamt als Wahlhelfer für Frau Merkel anbiederte? Er musste erst von verschiedenen Seiten auf die Unmöglichkeit seines Verhaltens hingewiesen werden. Da er auch jetzt noch eher der nette Junge von nebenban als „das Staatsoberhaupt“ ist, liegt die Befürchtung nahe, dass er sich politisch missbrauchen lässt. Eine besondere Wachsamkeit seitens der SPD ist nur zu verständlich.

Hans MüllerMerbach, Berlin-Charlottenburg

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