Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

KINDER I

„Kurz vor Acht – Mit elf im Dauerstress“ von Heike Jahberg vom 4. September

Ich unterstütze als Vater einer Achtklässlerin (sie kommt dreimal in der Woche um 16 Uhr nach Hause) vollinhaltlich und aus vollem Herzen Ihre Bemerkungen zu der Belastung der Kinder durch das 12-Klassen-Abitur und deren Auswirkungen. Dies ist nur eine unausgegorene Variante von vielen der so hirnrissigen wie praxisfernen Schul-„Reformen“. Zwischen dem Alltag in der Schulverwaltung und dem Schulalltag klaffen Galaxien!

Thomas Krause, Berlin-Heiligensee

KINDER II

„Senat und Gewerkschaft streiten

um Vertretungslehrer“ vom 29. August

Dem Herrn Senator scheint bis jetzt immer noch nicht aufgefallen zu sein, dass man Schule nicht nur mit fiskalischem Stellenrechnen planen kann. Schule braucht Kontinuität und das Engagement der Lehrer. Dieses wird ihnen aber mit Sicherheit durch die ständige Versetzerei ausgetrieben. Übrigens zum Thema Vertretungsbudget: In Köpenick hat sich genau eine Bewerberin gefunden, die bereit wäre, Vertretung zu übernehmen und eine Direktorin, die versucht hat, einen Vertreter zu engagieren, musste feststellen, dass sich nicht einer fand! Ich frage mich ernsthaft, an welchem Auswahlverfahren die Personalräte beteiligt werden wollen!

Frank Menge, Berlin-Köpenick

KINDER III

„Familienanschluss rund um die Uhr“

vom 5. September

Anstatt Privatinitiativen auch noch zu behindern, sollte der Senat lieber überlegen, wie er die beamtenähnlichen Öffnungszeiten der Kitas durch Verstärkung des Kita-Personals verändert und die „Aufbewahrungszeiten“ der Kinder den beruflichen Gegebenheiten der Eltern endlich anpasst. Die haben sich nämlich seit Jahren verändert, während die Politiker schlafen.

Regina Kröning, Berlin-Spandau

KINDER IV

„Bund gibt Geld für Kleinkindbetreuung“ vom 6. September

Die Vereinbarung, die die Zahl der Krippenplätze erhöhen soll, ist höchst erfreulich. Damit holt die Politik nun endlich ihre jahrzehntelangen Versäumnisse in diesem Bereich nach. Bleibt zu hoffen, dass das Ganze nicht doch noch scheitert. Bis 2013 fließt schließlich noch viel Wasser die Spree herunter.

Markus Methner, Berlin-Köpenick

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