Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

GLANZ

„Wo Berlin glänzt und dämmert“

vom 7. Oktober

Den Beitrag von Gerd Appenzeller habe ich aufmerksam und mit großem Interesse gelesen. Inhaltlich teile ich die Position. „Dies alles zu ändern, ist nicht glamourös, sondern Schwarzbrot, Alltag der Politik. Aber genau dazu ist Politik da.“ Nochmals vielen Dank für diese deutlichen Worte.

Markus Erich-Delattre, Hamburg

GESCHMACK

Restaurantkritik

Guten Geschmack wissen wir im Restaurant Sachs zu schätzen – ebenso wie angemessene Kritik. Aber Hand aufs Herz: Haben Sie unser Haus in verschnupfter Stimmung oder mit verschnupfter Nase besucht? Anders können wir uns nicht erklären, dass Sie unsere Wan Tan und Mousse au Chocolat für vorgefertigte Dutzendware halten. Diese werden – wie alle unsere Speisen – täglich frisch zubereitet. Sie suggerieren, dass das Sachs ein isländisches Restaurant sei. Richtig ist, dass unser Restaurantleiter Isländer ist.

Ihr Sachs-Team

FORSCHUNG

Zur Berichterstattung über die Verleihung des Nobelpreises

Fantastisch! Man darf gespannt sein, was sich da noch entwickelt. Jetzt kommt also die biologische Atomspaltung, aus Kohlendioxid (Kohlenstoff und Sauerstoff) wird Wasserstoff! Nicht zu glauben! Weiter so?

Dr. Kurt Jäger, Berlin-Zehlendorf

GESUNDHEIT

„Diagnose: keiner da“ vom 10. Oktober

Jetzt werden die gravierenden Fehler einer verfehlten Gesundheitspolitik sichtbar. Zu lange schon arbeiten deutsche Ärzte unter unwürdigen Bedingungen in Krankenhäusern und in selbstausbeuterischer Art und Weise in staatsgegängelter „freien“ Praxis. Die nächste Generation macht zu Recht dieses perfide Spiel nicht mehr mit und wandert lieber ins Ausland ab. Ein Land, das eine flächendeckende Versorgung auf hohem medizinischen Niveau aufrechterhalten möchte, muss das nötige Geld zur Verfügung stellen. Wir können gespannt bleiben, welche Regierung 2009 die Ideen einer unausgegorenen Gesundheitspolitik mit praktikablen Inhalten füllt.

Dr. med. Charles Woyth,

Berlin-Wittenau

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