Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

BEUTEL I

Zum Aufruf an die Berliner,

Laub zu aufzusammeln

Jedes Jahr aufs Neue bin ich erstaunt über die Aufrufe, dass Freiwillige Laub zusammenkehren sollen! Schön gedacht! Aber wieso schafft es die BSR jedes Jahr aufs Neue nicht, ihren normalen Reinigungs- und Laubkehrpflichten nachzukommen? Jedes Jahr habe ich mich bei der BSR beschwert – immer dieselbe Antwort: „Wir haben leider nicht genügend Fahrzeuge und Einsatzkräfte!“ Ich habe den Eindruck, dass die BSR jedes Jahr im Herbst davon überrascht wird, dass die Straßenbäume Blätter verlieren!

Ina Krause, Berlin-Friedenau

BEUTEL II

„Ab in die Tüte – Neue Sammelbehälter für Hundekot vorgestellt“ vom 20. November

Mal wieder eine neue Idee, dem Hundkot zu Leibe zu rücken. Nur leider nicht praxisgerecht. Ich habe mir eine dieser Papiertüten aus den neuen Automaten gezogen und bin enttäuscht. Die Aufnahme des Hundekots, zu der man beide Hände benötigt und tief in die Hocke gehen muss, ist für ältere oder gebrechliche Menschen nahezu unmöglich! Ich werde weiterhin meine Hundetütchen, die es im Tierhandel gibt, benutzen.

Rosa Marie Wiebusch,

Berlin-Charlottenburg

KLARTEXT I

Zu den Karikaturen auf der Meinungsseite

Als Abonnementleser des Tagesspiegel habe ich das Vergnügen, täglich die Karikatur von Herrn Stuttmann zu sehen. Es ist ein Wunder, wie dieser Mann täglich eine Superkarikatur hinlegt, die meistens den Nagel auf den Kopf trifft.

Dr. Hermann Rosenberger,

Berlin-Nikolassee

KLARTEXT II

„Senat zapft 600 Millionen Euro ab –

Wasserbetriebe müssen ihr Kapital

absenken“ vom 16. November

Sie vergessen in Ihrem Artikel, deutlich zu benennen, was der Unsinn, einen Landesbetrieb mit öffentlicher Versorgungsaufgabe an die privaten Halbeigentümer RWE und Veolia veräußert zu haben, mit dieser Aktion denen im Klartext bringt: knapp 300 Millionen Euro cash an Ausschüttung minus anteilige Zinsaufwendungen. Ist das nicht etwa Austrocknung nach Heuschreckenart? Und sollte das Stammkapital irgendwann zu gering sein, schießt das Land Berlin sicher gern wieder etwas aus Steuergeldern nach.

Andreas Fuchs, Berlin-Zehlendorf

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