Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

STADTPLANUNG

„Schlossbau – die Architekten

planen schon“ vom 27. November

Den Beitrag habe ich mit großem Interesse und Freude gelesen. Meines Erachtens ist der Beginn des internationalen Architektenwettbewerbes eine sehr gute Nachricht für die Berliner Stadtentwicklung. Der teilweise Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses wird eine langfristige Wiederbelebung der historischen Berliner Mitte ermöglichen. Auf „diese“ Mitte wird man schauen. Berlin setzt mit seinem vernünftigen Konzept der „kritischen Rekonstruktion“ (wechselseitiger Bezug zwischen historischer und moderner Stadt) auch einen wichtigen Impuls für die Stadtentwicklung anderer Städte. In Hamburg wird lebhaft diskutiert, wie der zerstörten historischen Altstadt von Altona wieder ein Gesicht gegeben werden könnte. Berlin macht es vor: eine Rekonstruktion einzelner Schlüsselbauwerke und eine Wiederherstellung maßvoller Stadträume durch einen Straßenrückbau und moderne kleinteilige Neubauten.

Martin Wendt, Hamburg

NOTWENDIGES

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Anja Schlote, Berlin-Charlottenburg

ZAHLENSPIELE

„Ostschüler selten in Gedenkstätte

für Stasiopfer“ vom 16. November

Obwohl ich Herrn Knabe sehr hoch schätze, ist seine Behauptung, dass der Anteil der bayerischen Schüler wesentlich höher sei als der der Berliner Schüler, falsch. Das mag zwar in absoluten Zahlen stimmen, aber Berlin hat nun mal nur ein Viertel der Einwohnerzahl Bayerns. Richtig werden die Zahlen erst, wenn man die Einwohnerzahlen in Prozenten vergleicht. Aber wenigstens hat er nicht die absoluten Zahlen der chinesischen Schüler gerechnet, die würden wahrscheinlich sogar noch die bayerischen Zahlen übertreffen.

Bernd Wegner,

Berlin-Baumschulenweg

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