Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

IMAGEPFLEGE

„Linkspolitikerin Wagenknecht löscht Fotos von Hummeressen“ vom 16. Dezember

Dass Sarah Wagenknecht Bilder löschen lässt, die nicht zu ihrem Image passen, ist eine alte Tradition des Totalitarismus. Bilder löschen, retuschieren und verfälschen haben Lenin, Stalin und die Ostberliner Clique ständig gemacht. „Wasser predigen und Wein trinken“ heißt die Devise, und das Volk rennt trotzdem hinterher und lässt sich für dumm verkaufen.

Bernd Wegner,

Berlin-Baumschulenweg

EUROPA I

„Merkel nennt EU-Vertrag historisch“

vom 13. Dezember

Der neue EU-Vertrag ist nicht historisch. Er ist „business as usual“. Denn erneut wurde eine grundlegende Vereinbarung geschlossen mit dem Hintergedanken, das Urteil der Bevölkerung möglichst zu umgehen. Das Haus Europa mag stehen. Da es aber kein lebendiges Innenleben beherbergt, ist es ein Stillleben ohne Zugkraft!

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

EUROPA II

„Pariser Regierung streitet über

Gaddafi-Besuch“ vom 11. Dezember

Was bezweckte Sarkozy, außer Milliardenaufträge für Frankreich einzubringen, mit dieser Einladung? Ist es nur eine Aufholjagd zum Beispiel gegenüber Deutschland oder kann es Schritt für Schritt zu einer Spaltung innerhalb der Europäischen Union führen? Wenn Sarkozy das Tempo beibehält, wird sich die EU die Augen reiben, wenn als Gegenvisite die Herren aus dem Iran, Syrien und einige besonders menschenfreundliche Vertreter aus Afrika im Elyséepalast ihre Aufwartung machen.

Ehrengard von Wickede,

Berlin-Schmargendorf

ZOCKEREI

„Millionenklagen gegen die Deutsche Bank – Städte fühlen sich schlecht beraten“

von Moritz Honert vom 15. Dezember

Für mich stellt sich die Frage, ob es überhaupt zulässig ist, dass Städte scheinbar hochspekulative Finanzgeschäfte abschließen, die zur Folge haben, dass sich der massive Schuldenberg dieser Städte zu einem noch größeren Desaster aufbläht. Insbesondere, wenn hier mit Steuergeldern versucht wird, aus einer finanziell ausweglosen Situation nach dem Motto zu handeln „Alles oder noch schlimmer“.

Peter Repmann, Berlin-Lichterfelde

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