Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

GEFÜTTERT

„In Nürnberg hätte es Knut schwer gehabt“ vom 4. Januar

Die „Knutmanie“ muss sich nirgendwo wiederholen! Wenn uns aber der Vizedirektor des Tiergartens Nürnberg, Herr Mägdefrau, davon überzeugen will, dass wir akzeptieren müssten, wenn ein junger Eisbär verhungert, da die Tiere „wie in der Natur“ in Ruhe gelassen würden, dann wird die Idee der Tiergärten ad absurdum geführt.

Wir hören doch immer wieder, dass Zoologische Gärten der Artenerhaltung dienen würden. Das geschieht eben nicht in der freien Natur. Auch die Eisbären im Nürnberger Tiergarten werden gefüttert. Dann mutet es als kontraproduktiv an, wenn im gleichen Atemzug Eisbärenjunge verhungern können, wenn sie vom Muttertier nicht angenommen werden.

Ingrid Fischer, Berlin-Lichterfelde

VERTEUERT

„Strompreis seit 2000 um die Hälfte

gestiegen“ vom 29. Dezember

Auch hierzulande müssen Netze und Kraftwerksbetreiber rechtlich voneinander getrennt werden. In Ländern wie Dänemark, wo es richtigen Wettbewerb gibt, sind die Strompreise in den letzten Jahren deutlich gesunken. Das zeigt, dass die Politik keineswegs so ohnmächtig ist, wie sie gerne tut!

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

ABGEHOLZT

„Auf dem Holzweg“ vom 30. Dezember

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Recherche und zur hervorragenden Darstellung dieser Affäre. Politischer Lobbyismus, ein Apparat, der die Fahne im Wind hat, darf nicht die Oberhand behalten gegenüber denen, die nichts anderes tun, als ehrlicher und zuverlässiger Sachwalter ihrer Aufgabe zu sein. Wie Hohn klingen da die Worte unseres Ministerpräsidenten aus seiner Grußbotschaft zum neuen Jahr. „Wir können mit ostdeutschem Selbstbewusstsein ins neue Jahr gehen.“ So aber nicht.

Rainer Trostmann, Schönwalde-Glien

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