Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

EINWAND

„Schlechter Gesang beleidigt Gott“

von Claudia Keller vom 25. Januar

Die beiden Sätze „Denn in der Synagoge die alttestamentarischen Verse vorzutragen, ist eigentlich Männern vorbehalten. Aber Gerstetters Stimme ist besonders.“ in dem Artikel sind doch etwas ärgerlich. Was heißt denn „eigentlich“. Weltweit werden in liberalen und konservativen Synagogen und Gemeinden Frauen gleichberechtigt an den Kulturhandlungen beteiligt. Es gibt also weltweit Kantorinnen und Rabbinerinnen, auch wenn Avital Gerstetter in der Bundesrepublik Deutschland noch etwas Besonderes ist, gehört sie zu der Mehrheit von liberalen und konservativen Jüdinnen und Juden in der ganzen Welt. Ausschließlich in der Orthodoxie bleibt Kultus Männersache, auch wenn es hier in Berlin Synagogen gibt, die als liberale firmieren, aber Frauen nur als separierte Beterinnen dulden. Frau Gerstetter amtiert als Kantorin, weil sie es gelernt hat und nicht weil ihre Stimme – auch wenn es stimmt – besonders ist.

Gudrun Wilhelmy, Berlin-Wilmersdorf

KOPFSTAND

Zum Interview mit Georg Baselitz

vom 23. Januar

Wunderbar, ihre heutige Kulturseite mit dem Artikel über Baselitz – für solche unkonventionellen, kreativen Ideen – bei inhaltlicher Qualität – schätze ich den Tagesspiegel! Gerne mehr davon!

Christian Weisker, Hannover

BEISTAND

„Struck will Clement aus der SPD werfen“ vom 21. Januar

Ich kann Peter Struck nur beipflichten. Clement hat überzogen und der SPD schweren Schaden zugefügt. Aus diesem Grunde ist ein Parteiausschluss nur der richtige und auch einzige Weg.

Christian Haß, Berlin-Staaken

PURE NATUR

„Geteilter Park – Am Gleisdreieck fehlt Geld für eine Brücke“ von Klaus Kurpjuweit vom 22. Januar

Das Gleisdreieckgelände wird gegenwärtig vor allem zur Erholung und zum Spazierengehen genutzt. Der Abenteuerspielplatz für Kinder heißt heute Naturerlebnisraum und befindet sich gleich rechts hinter dem Eingang. Dieser und die Wildwiesen weiter südlich gehören zu dem Schönsten, was Berlin an wilder Natur zu bieten hat. Leider sieht die Parkplanung dort eine gigantische Rasenfläche vor.

Torsten Schöppler, Berlin-Kreuzberg

0 Kommentare

Neuester Kommentar