Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

ENTWICKLUNG I

Zur Anforderung einer deutschen Kampftruppe für Afghanistan durch die Nato

Das deutsche Volk hat in weiten Teilen ein gesundes Misstrauen gegen die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch und sonstwo. Die Gründe dafür hier auszuführen, würde den Rahmen eines Leserbriefs sprengen, sind jedoch hinlänglich bekannt.

Ulrich Gröschel, Baiersdorf

ENTWICKLUNG I

„Was machen wir heute? – Wie eine Neuberlinerin die Stadt erleben kann“ von Sonja Niemann vom 31. Januar

Die Glosse hat mir sehr gefallen – vielen Dank! Den Pessimismus der Autorin im Schlusssatz teile ich nicht – man sieht doch, dass sie sich Mühe gibt, und der „Pfannkuchen“ und „Papestraße“ sind durchaus schon etwas für Fortgeschrittene. Wenn Sie jetzt noch lernt, „Bürnen“ und „Kürschen“ und „Fürsiche“ zu sagen, wird’s schon klappen. Also Kopf hoch!

Hans-Georg Büttner,

Berlin-Wilmersdorf

ENTWICKLUNG I

„Studie: Schulen versagen bei Problemkindern – Neue Untersuchung über Intensivtäter zeigt: Obwohl sie früh auffällig wurden, blieb Hilfe aus“ vom 25. Januar

Offenbar ist Herr Ohder nicht tief genug in das Berliner Schulsystem eingedrungen. Sonst hätte er sicher auch herausgefunden, warum eine „Unmenge an pädagogischen Maßnahmen" ohne Erfolg bleiben musste.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Jugendamt oder den Elternhäusern kann doch nur gelingen, wenn alle Beteiligten den Willen und auch die Kraft aufbringen, an einer Situation etwas zu ändern. Häufig sitzen jedoch gerade die Lehrer immer wieder am Telefon und hören entweder den Anrufbeantworter von Ämtern ab oder versuchen ergebnislos, sich in problematischen Elternhäusern überhaupt Gehör zu verschaffen.

Alle pädagogischen Maßnahmen, Herr Ohder hat bestimmt auch das Schulgesetz gelesen, greifen nur, wenn im Elternhaus ein Interesse an einer positiven Entwicklung der Kinder besteht.

Kerstin Dörr,

Berlin-Friedenau

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