Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

NIVEAU

„Das Erste muss lebendig sein – ,Bruce‘

findet sein Ende, ,Schmidt & Pocher‘ finden ihre Fortsetzung“ von Joachim Huber

vom 20. Februar

Die „ARD-Gewaltigen“ haben zwar ihre Zuschauer für blöder gehalten, als die wirklich sind, was die tatsächlichen Einschaltquoten für „Bruce“ beweisen. Nun sollten sie sich nicht weiter entblöden, sich den Privaten immer mehr anzunähern, wie sie es mit Formaten wie „Brisant“, diversen Talkrunden etc. tun. Stattdessen sollten sie sich dazu durchringen, wertvollen Eigenproduktionen Sendeplätze zuzuweisen, die deren finanziellen Aufwand rechtfertigen, und es dem Zuschauer ermöglichen, diese noch sehen und aufnehmen zu wollen und zu können.

Christian Funke, Berlin-Wilmersdorf

RAUCHVERBOT

„Rauchverbot auf der Kippe / In Rheinland-Pfalz erlaubt das Verfassungsgericht Ausnahmen für kleine Kneipen – ein Signal für Berlin?“ von Cordula Eubel und André Görke vom 13. Februar

Nach einem Aufenthalt in Nordirland, wo Raucher bei Wind und Wetter vor den Pubs stehen (am Wochenende zu Hunderten), kann ich nicht verstehen, dass das in Deutschland nicht auch möglich ist.

Margitta Dingiller, Berlin-Lichterfelde

FAHRVERBOT

„Ein Sonntag ohne Auto – zwangsweise“ von Klaus Kurpjuweit und

Ulrich Zawatka-Gerlach vom 18. Februar

Grundsätzlich bin ich für Umweltschutz. Aber: Der autofreie Sonntag am 1. Juni wäre gemein! Meine freie Wochenendgestaltung im Sommer ist mir sehr wichtig! Wie soll man denn eine Reise in die Umgebung ohne Auto mit Gepäck, Lebensmitteln und Kind(ern) zum Garten oder Wohnwagen gelangen? Oder sollen wir zu Hause bleiben und um den Häuserblock wandern? Eine Fahrt in die Stadt dagegen im Herbst/Winter ist gut machbar. Je mehr ich über dieses Verbot nachdenke, umso wütender werde ich. Ich hoffe darauf, dass der ADAC sich hier einmischt. Ich bin erwachsen und umweltbewusst genug um selber zu entscheiden, wann ich auf das Auto verzichte!

Marlen Friedrich, Berlin-Wittenau

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