Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

BERLIN I

Zum neuen Slogan „Be Berlin“

Ich frage alle Berlinerinnen und Berliner: Brauchen wir diesen englischen Ausdruck? Finden wir für unsere schöne Hauptstadt keine passenden Worte in unserer Muttersprache? Dieser neue Begriff ist unmöglich und ich protestiere energisch dagegen.

Eva Eggert, Berlin-Tempelhof

BERLIN II

Zum neuen Slogan „Be Berlin“

Das ist ja wohl seit langem das Peinlichste, was eine Werbeagentur in Bezug auf „Berlin-Werbung“ zustande gebracht hat. Die Vorstellung, dass ein Tourist aus Tokio oder Texas mit dem Aufruf „Be Berlin“ konfrontiert wird, ist wirklich unsäglich. Ich werde diesen Slogan als „Unwort des Jahres“ vorschlagen.

Wolfgang Strich, Berlin-Zehlendorf

BERLIN III

„Bummeln über Bahnbrücken“

von Udo Badelt vom 18. März

Die Yorckbrücken sehen nur von unten ungemütlich aus. Oben sind die meisten längst zugewachsen. Entlang der alten Bahntrassen verbinden sie heute die Flora und Fauna der Berliner Innenstadt mit den Aussenbezirken und dem Umland.

Für Spaziergänger auf dem Hochgelände sind sie ein Beispiel, wie man selbst sehr stark befahrene Routen wie die Yorckstraße wirkungsvoll "deckeln" kann. Von oben nimmt man die Hektik und den Dreck des KFZ-Verkehrs ebenso weit weniger war wie die Zerschneidung des Grünzuges Gleisdreieck-Flaschenhals. Jede abgerissene Brücke würde diese Zerschneidung fördern. Die 100 000 Euro pro Brücke sind also gut angelegt. Man muss ja nicht alle auf einmal sanieren.

Torsten Schöppler, Berlin-Kreuzberg

BERLIN IV

„Radfahren im Schlosspark jetzt erlaubt“ vom 15. März

Da sich das Radfahren im Schlosspark trotz Verbots „eingebürgert“ hat, wird es nun erlaubt. Da kann es ja nicht mehr lange dauern, bis es auch auf Bürgersteigen legal wird, und wo soll ich „verträumter Fußgänger“ dann hin?

Wilburga Veh, Berlin-Wittenau

BERLIN V

„Fünf Jahrzehnte Brache – jetzt wird

gebaut“ von Matthias Oloew

vom 20./21. März

Jetzt, wo viele Investoren am Potsdamer Platz ihre Immobilien bereits wieder verkaufen, wird am Leipziger Platz ein 250-Millionen-Euro-Projekt umgesetzt. Ob das eine gute Investition ist? Die Zeit wird’s zeigen …

Markus Methner, Berlin-Köpenick

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