Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

VERKEHR I

Zum Volksentscheid über

den Flughafen Tempelhof am 27. April

Ich setze mich grundsätzlich für eine Stilllegung des Flughafens Tempelhof ein – ausgenommen, folgende Bedingung wäre erfüllt: Alle Befürworter des Flugbetriebs in Tempelhof siedeln ab sofort unter den Einflugschneisen.

Dr. Wolfgang Eichenhofer,

Berlin-Charlottenburg

VERKEHR II

„Abflug ungewiß – Nach Zweifeln

an BBI-Eröffnung im November 2011

fordern die Fluggesellschaften

jetzt Klarheit“ von Klaus Kurpjuweit

vom 3. April

Der Peinlichkeiten sind genug. Erst sollte Berlin eine Global City werden und dann, als abzusehen war, dass die großen Konzerne daran kein Interesse zeigten, schwärmte die politische Elite mit der Idee des Flughafens Berlin-Brandenburg International von einem Drehkreuz des Ostens.

Auch dieser Ansatz wurde durch verkehrt eingeschätzte bürokratische Hindernisse leichtsinnig vertan. Und ob nun BBI den Betrieb im Jahr 2011, 2013 oder sogar erst 2015 aufnimmt, ist aus heutiger Sicht ohnehin ohne Belang.

Dr. Hans-Dieter Seul,

Berlin-Lichterfelde

VERKEHR III

„Immer mehr Berliner steigen aufs Rad“ von Stefan Jacobs vom 27. März

Wann entdeckt eigentlich der Finanzsenator diese neue Einnahmequelle für den sanierungsbedürftigen Staatshaushalt? Es könnten beispielsweise alle Fahrräder, die im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs sind, mit einem "Fahrradnummernschild" versehen werden. Nach Abzug der Verwaltungskosten, könnten somit pro Rad im Jahr circa 10 Euro bringen. Die Hundehalter werden ja auch abgezockt…

Hartmut Oesterreich,

Berlin-Wilmersdorf

GEDENKEN

„Festgefahrene Debatte / Bahn will mobile Ausstellung zur Deportation nicht im Hauptbahnhof und schlägt Bahnhof Grunewald vor“ von Julian Hässler vom 10. April

Es mag berechtigte technische Bedenken gegen einen Aufenthalt des Gedenkzugs im Hauptbahnhof geben.

Aber es gibt auch Prioritätsentscheidungen. Wenn der Aufenthalt Voraussetzung für einen garantiert erfolgreichen Börsengang der Bahn wäre, stünde Mehdorns Entscheidung schon länger fest. Es ist allein eine Frage seines Wollens.

Ulrich Waack,

Berlin-Lichtenrade

0 Kommentare

Neuester Kommentar