Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

PLANUNG I

„Hier werden sie verbunden / Berlinbesucher, Touristenbusse: Wie wär’s mit einer unterirdischen Passage zwischen Museumsinsel und Humboldt-Forum?“

von Stephan Dömpke vom 8. Mai

Liest man den Artikel, dann kann man es kaum glauben. Die „Chefplaner“ des ruhenden und fließenden Verkehrs, haben jetzt mehr als zehn Jahre Zeit gehabt, sich Gedanken zu machen, wie sie das von Ihnen sehr gut dargestellte Problem mit den Besucherströmen lösen könnten. Wenn es wirklich zutreffend ist, dass nach dieser langen Zeit des Nachdenkens die Busse vor dem Schloss bzw. der Schlossfreiheit abgestellt werden sollen, dann kann man sich doch nur freuen, dass vor 300 Jahren der Schloßplatz als Fläche vorgehalten wurde bzw. die Schlossfreiheit nicht weiterhin bebaut blieb.

Es ist natürlich zu befürchten, dass die Planungsfachleute gegen die wirklich überzeugenden Vorschläge eines „Laien" eine Fülle von Einwänden haben werden, warum man es so wie hier vorgetragen nicht machen kann. Genial ist im übrigen der Verzicht auf den von Chipperfield geplanten Eingangsbau, der nach diesem Erschließungskonzept von Stephan Dömpke immer zweite Wahl bleiben wird. Chapeau!

Karsten Berger, Münster

PLANUNG II

„Hier werden sie verbunden“

von Stephan Dömpke vom 8. Mai

Die Überlegungen von Stephan Dömpke zur gemeinsamen Erschließung von Museumsinsel und zukünftigen Humboldtforum sind sehr interessant und man kann ihn nur beglückwünschen zu seinem Vorschlag, der wohl zum ersten Mal eine kohärente Gesamtvision darstellt. Leider wird in Berlin ja auch bei solch übergeordneten Planungen immer nur bruchstückhaft vorgegangen. Dabei handelt es sich hier um das Herz der Hauptstadt, dass doch wohl für eine längere Zukunft ihr Aushängeschild werden wird. Da kann man nur den Kopf schütteln über die Planungsämter, die nicht in der Lage sind, eine tragfähige Vision umzusetzen und stattdessen die Freiflächen mit Bussen zustellen wollen.

Dieter W. Schneider, Berlin-Lankwitz

FINANZEN

„Die Urknallmaschine“ von Bas Kast

vom 8. Mai

Kritiker brauchen nicht zu befürchten, dass das Kernforschungszentrum unser aller Weltuntergang bedeutet. Wenn etwas um die Ohren fliegt, sind es die Kosten!

Rainer Kappe, Berlin-Lichterfelde

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