Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

GESUNDHEIT I

„Ein Akt der Nächstenliebe“ von Ingo Bach im Tagesspiegel-Klinikführer vom 5. Juli

Herzlichen Dank für Ihre Organspendeaktion und die sehr lehrreichen und informativen Artikel. Es wäre sicher sinnvoll, einmal darauf hinzuweisen, bis zu welchem Alter Organe gespendet werden könne. Ich kann mir vorstellen, das ein Organ einer 80-Jährigen Person nicht sehr hilfreich sein kann. Insofern wäre ein Hinweis auf das Alter hilfreich.

Johannes Ulbig, Berlin-Rudow

GESUNDHEIT II

„Eine Welt ohne Zervixkarzinom“

von Tina Reisenbichler vom 4. Juli

Entgegen den Empfehlungen medizinischen Fachgesellschaften als auch Patientinnenverbände empfiehlt die Autorin flächendeckende Tests gegen HPV-Viren für Frauen zwischen 25 bis 30. Da eine hochgradige Spontanheilung von solchen Infekten besteht, machen positive Ergebnisse isoliert für sich keinen Sinn, haben keine Konsequenz und lösen neben der unnötigen Medikalisierung nur massive Ängste aus, die dann in der Arztpraxis mit viel Zeitaufwand wieder balanciert werden müssen. Daran können wir alle gemeinsam nicht Interesse haben.

Dr. Joachim Both,

Berlin-Waidmannslust

GESCHRIEBEN

„Kreuzweise deutsch / Besserwessi,

go home!“ von Angela Elis vom 10. Juli

Da ist Ihrer Kolumnistin aber ein Meisterstück an Polemik gelungen. Ja, es hat diese unangenehmen Wessis gegeben und manch einer hat ohne sich zu vergewissern den Mund zu voll genommen.

Und deshalb sollen die Wessis pauschal dafür verantwortlich sein, dass die Betriebe der ehemaligen DDR zusammenbrachen und die Arbeitslosigkeit dort heute noch doppelt so hoch ist? Ich bin nach der Wende in manchen dieser Betriebe gewesen und war wirklich erschüttert, diese heruntergewirtschafteten Mangelzentren zu sehen.

Aber so werden Legenden erzeugt, mit denen es heute Rattenfängern wieder gelingt, die Vergangenheit zu verklären.

Gerd Hauth,

Berlin-Hansaviertel

GEZEICHNET

Zur Karikatur auf der Meinungsseite

vom 8. Juli

Seit 50 Jahren lese ich den Tagesspiegel und hatte bisher eine hohe Meinung von Ihrem Blatt. Aber jetzt bin ich über die Karikatur mit dem Mauervergleich Ulbricht/Schäuble sehr enttäuscht und finde das ihrer Zeitung unwürdig.

Helmut Lehmann, Berlin-Lankwitz

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