Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

WAHRZEICHEN

„Alle wollen den Turm erhalten / Gedächtniskirche: Auch Senat sucht Geldgeber“ von Werner van Bebber vom 6. August

Erstaunt und voller Unverständnis bin ich, dass für die East-Side-Gallery öffentliche Gelder zur Restaurierung aufgetrieben wurden, für die Gedächtniskirche jedoch nicht. Es ist für mich weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass ein Wahrzeichen der „freien, demokratischen“ Welt (verkürzte Darstellung) so vernachlässigt wird.

Sabine v. Borczyskowski,

Berlin-Lichterfelde

NAHER OSTEN

„Israel – Ein Blick in den Abgrund“

von Stephan-Andreas Casdorff

vom 4. August

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Der bei der Überschrift erst düstere Ahnung zum Inhalt aufkommen lassen wollte und dann, welche Erfrischung, nüchtern kritisierte, aber dem Land und seinem Volk Stärke zuspricht und Hoffnung gibt. Und uns natürlich zur Solidarität auffordert. Danke für ihre veröffentlichte Freundschaft, die allen Lesern Anreiz geben soll, das Existenzrecht des Staates Israel, bei aller gut gemeinten Kritik, niemals infrage stellen zu lassen.

Peter Hellmich, Berlin-Kaulsdorf

SPORTLEGENDEN

„Er fuhr im Cabriolet durch die Stadt – und ich durfte mit" vom 4. August

Ein schöner, anrührender Bericht, zu dem ich ergänzend mitteilen möchte, dass ich als Mitglied der Knabenmannschaft des Berliner Hockeyclubs (BHC) meine Hockeyleidenschaft (ab 1935) im Schatten des großen Erwin Keller, dem Großvater ihrer beiden Kellers und Vater von Olympiateilnehmer Carsten Keller begonnen habe. Das Olympia-Spiel 1936 gegen Indien habe ich atemlos miterlebt. Ich erinnere, dass das Spiel mit leichter Zeitverzögerung begann, weil Kurt (Kutti) Weiß seine Hockeyschuhe nicht finden konnte und mit weißen Tennisschuhen auflief, was allseits mit so etwas wie einem zärtlichen Beifall quittiert wurde. Für Natascha drücke ich alle Daumen!

Friedrich-Wilhelm von Sell, Berlin-Charlottenburg

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