Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

BERLIN I

„Denken an Dörflein / Freundeskreis stiftet Preis für junge Tierpfleger / Trauernde

vermissen Kondolenzbuch im Zoo“

von Jan Oberländer vom 25. September

Zu der von verschiedenen Seiten gewünschten Zurückhaltung der familienfremden Trauernden stehe ich auch.

Ein Kondolenzbuch ist jedoch meines Erachtens angemessen und zwar auch für die, die nicht mit dem Computerwesen vertraut sind. Welch Arroganz von Herrn Blaszkiewitz, das zu erwarten.

Eva-Maria Beier, Berlin-Tegel

BERLIN II

„Jeder vierte Schüler ist nicht gesund“

von Sigrid Kneist vom 18. September

Haben Sie einmal die Obstpreise beobachtet? Wenn die Eltern nicht gerade reich sind, können sie ihrem Kind einen Apfel oder eine Banane kaufen, aber doch nicht wirklich Obst, weil das viel zu teuer ist. Besonders einheimische Sorten wie Pflaumen oder Kirschen blieben dieses Jahr durchgehend teuer.

Kinder im schulfähigen Alter kennen viele Obstsorten gar nicht und wollen sie demzufolge auch nicht essen. Die Obstqualität ist in Berlin extrem schlecht, man bekommt darüber hinaus auch häufiger unreifes Obst, das dann nicht mehr nachreift.

Regina Kröning, Berlin-Spandau

MEINUNG

Amok in Finnland / Harte Gesellschaft" von André Anwar vom 25. September

Der Kommentar hat mich sehr erstaunt. Ein „Kommentar“ voller Ressentiments, die den Eindruck erwecken, Finnland sei ein Land voller Mörder und besoffener, gewaltbereiter Dumpfbacken. Wir in Finnland haben gelernt, dass Finnland sich in Europa befindet. Will der Autor neue Grenzen durch Europa ziehen? Lauert dahinter das alte faschistische Denken, primitive, brutale Osteuropäer vs. zivilisierte, kultivierte Westeuropäer?

Maarit Lukkarinen, Berlin-Spandau

VERKEHR

„Von Tag zu Tag / Gespartes Geld –

Gerd Appenzeller verzichtet künftig auf

die Bahncard, obwohl er eine wollte“

vom 25. September

Ich hatte ein ähnliches Erlebnis mit der Bahncard. Ich finde die Bahn ganz schön dreist. Auf das Bahnfahren zu verzichten, finde ich auch nicht richtig. Mich ärgert diese Servicewüste, die sich nur ein Monopolist leisten kann.

Regina Konrad, Berlin-Friedenau

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