Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

VERGNÜGEN

Zur Sonntagskolumne von Spider

In der Sonntagsbeilage ist die letzte Seite schon lange meine Lieblingslektüre. Aber die Kolumne von Spider war einfach köstlich. Ich las in der U-Bahn und habe laut lachen müssen. Alle meine Kolleginnen und Freundinnen haben vor Vergnügen gewiehert. Hoffentlich hören wir noch öfter von Spider.

Ingrid Klotz, Berlin-Lichterfelde

BERLIN

„Humboldthafen wird zum Kunstquartier / Neben einem Privatmuseum soll auch die staatliche Kunsthalle hier entstehen. Senat verspricht sich einen Schub für die neuen Stadtviertel am Hauptbahnhof“

von Matthias Oloew vom 1. Oktober

Der Meister hat gesprochen und alle nicken Wowis Vorschlag ab. Im Bereich des Humboldthafens soll jetzt eine Kunsthalle realisiert werden. In einer Zeit, in der die Banken finanzielle Probleme haben, wird es bestimmt nicht einfach sein, einen privaten Investor zu finden, der zu solchen Rahmenbedingungen eine Kunsthalle realisiert.

Thomas Hansen,

Berlin-Märkisches Viertel

GESUNDHEIT

„Arzneikosten treiben Kassenbeiträge“ vom 24. September

Sie schreiben, dass die Arzneikosten die Krankenkassenbeiträge in die Höhe treiben. Dies ist aber nur einer der Gründe, neben zum Beispiel den zehn Milliarden Euro, die die Ärzte jetzt mehr an Honorar bekommen werden, oder den drei Milliarden Euro für die Krankenhäuser.

Herr Professor Schwabe hat bei der Vorstellung seines Arzneimittelreportes eine nicht näher erklärte mögliche Ersparnis von fünf Milliarden Euro in den Raum geworfen. Deutschlands Versicherte bekommen zu 79 Prozent Generika verordnet, das heißt Arzneimittel, die schon mehr als zehn Jahre alt sind. Das muss nicht schlecht sein, aber man kann den Versicherten nicht den medizinischen Fortschritt verwehren, schließlich möchte ja auch jeder einen Flachbildschirmfernseher oder ein iPhone haben. Die einfache Wahrheit ist, dass diese Gesellschaft zu alt wird, und auch Herr Schwabe wird heute selbst mehr Tabletten schlucken als noch vor zehn Jahren. Aber man kann das Problem ja auch durch schlichte Nichteinnahme jedweder Medikamente lösen.

Martin Heineke, Berlin-Schmargendorf

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