Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

VERBINDUNG

„Bahn-Bonus: Tiefensee bleibt hart“

vom 29. Oktober

Gut zu wissen, dass Bahn-Boss Mehdorn für den Börsengang Boni kassiert. Wie es scheint, ist diese vorbildliche Aktion dadurch gekennzeichnet, dass sich hier Eigen- und Gemeinnutz ideal miteinander verbinden.

Jürgen Böck, Wasserburg (Bodensee)

SPARPOLITIK

„Der Blick erlischt“ von Deike Diening

vom 17. Oktober

Immer wieder überrascht der Tagesspiegel mit solchen wichtigen Artikeln, wie dem von Deike Diening über einen aufrechten und mutigen Mann wie den Nazi-Aussteiger Matthias Adrian und seine Organisation „Exit“.

Unfassbar, dass vom Staat in Zeiten von Milliardenstützen für Banker einer solchen wichtigen Initiative die 90 000 Euro zum Weitermachen gestrichen werden sollen.

Prof. Dr. Klaus-Werner Wenzel,

Berlin-Zehlendorf

TREPPENWITZ

Zur Berichterstattung über

den Bildungsgipfel

Wenn für einen Gipfel, der sich als Ergebnis mehr Bildung verspricht, eine „Strategiegruppe“ installiert werden muss, um über die finanziellen Anteile von Bund und Ländern zu beraten, kann das Ergebnis im Vorfeld angezweifelt werden.

Als Treppenwitz steht die politische Herangehensweise, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, die zu dem Resultat kommt, dass eine „Strategiegruppe“ und Jahre später eventuell auch eine „Umsetzungsgruppe“ benötigt wird, die weitere „Riesenschritte“ in Richtung Bildungsrepublik voranbringt.

In Sachen „Bildungsrepublik“ erweist sich der Pessimist des Häufigeren als Realist.

Jan-Philipp Küppers, Kiel

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