Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

JAHRESZEIT

„Müllabfuhr wird teurer / BSR-Preise

steigen um 3,7 Prozent. Wasserbetriebe erhöhen Grundtarif, senken aber Kubikmeterpreis“ von Stefan Jacobs

vom 11. Dezember

So schlecht wie in diesem Jahr hat die BSR noch nie gearbeitet. Massenhaft Herbstlaub, das nicht nur für ältere Menschen Sturzgefahr bedeutet, da es jahreszeitengemäß inzwischen feucht ist und die Gehwege regelrecht verklebt.

Wie wäre es, wenn man den Mitarbeitern statt dieser idiotischen Laubsauger, die das Laub in alle Winde wehen, mal wieder Schaufel und Besen in die Hand drücken würde? Zwei Mitarbeiter saugen, zwei schauen zu. Die Haufen werden liegengelassen, bis ein Kehrfahrzeug diesen aufnimmt. Kommt bis dahin Wind auf, wird das Laub wieder auseinandergewirbelt und in die am Straßenrand liegenden privaten Gärten geweht. Es tut weh, zuzusehen, wenn so gearbeitet wird.

Die BSR-Gebühren müssten eigentlich gesenkt statt erhöht werden.

Anneliese Grimm, Berlin-Britz

RÜCKKAUF

„Die Gasag würde sich kaufen lassen / Opposition lehnt Einkauf des Landes ins Netz ab“ von Stefan Jacobs vom 5. Dezember

Mit dem Staat als Teilhaber könnten, oft im Lichte scheinbaren Gemeinwohls, weiter steigende Gaspreise gut ausgekungelt und lästige Prüfungen der Kartellbehörde vermieden werden. Zudem käme noch Geld in die schwächelnde Landeskasse. Das wollen nun ausgerechnet SPDler, die und deren Vorgänger in den 90ern Gemeineigentum an sogenannte Heuschrecken verhökert haben! Es mag dem kommenden Wahljahr, vielleicht älteren sozialdemokratischen Parteiprogrammen geschuldet sein. Denn Wettbewerb durch öffentliche Unternehmen, so steht es seit 1959 im Godesberger SPD- Grundsatzprogramm, ist ein entscheidendes Mittel zur Verhütung privater Marktbeherrschung. Gleichwohl haben sich, wie im Tagesspiegel berichtet, beispielsweise die Preise der teilstaatlichen Berliner Wasserbetriebe seit 1994 zulasten von Bürgern und Wirtschaft – um mehr als vierzig Prozent! – erhöht!

Dr. Wolfgang Ortlepp, Berlin-Spandau

VERTEILUNG

„Wenn Briefe zu lange brauchen“

von Corinna Visser vom 9. Dezember

Den wenigen Arbeitnehmern, die noch einen Arbeitsplatz besitzen, wird immer mehr Arbeit aufgehalst, damit andere durchgefüttert werden können! Im Zeitalter der zunehmenden Automatisierung sollte die verbleibende Arbeit gleichmäßig auf alle Arbeitnehmer verteilt werden und damit auch die Freizeit!

Peter Beste, Berlin-Tegel

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