Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

NAMENSSCHILDER

„Bald hat der Polizist auch einen Namen / Polizeipräsident Dieter Glietsch plant eine ,Kennzeichnungsoffensive‘ und bekommt dafür viel Lob und wenig Tadel“

von Tanja Buntrock und Werner van Bebber vom 14. Dezember

Ich bin gegen Namensschilder. Will Herr Glietsch ins Gespräch kommen, sollte er die Kriminalitätsrate senken.

Nach den erfolgten Sparmaßnahmen, die wenigen Polizisten gegenüber Rechtsbrechern zu exponieren, ist falsch in einer Zeit, in der sogar Feuerwehrleute im Einsatz grundlos angegriffen werden und Berlin von Bandenkriminalität heimgesucht wird. Hier liegt die Aufgabe des Polizeipräsidenten und nicht in Namensschildern!

Regina Kröning,

Berlin-Spandau

ENERGIE

„Brüssel knipst die Glühbirne aus /

Herkömmliche Modelle verschwinden ab 2009“ vom 9. Dezember

Die EU-Experten und Umweltminister Gabriel sind Schildbürger. Sie erkennen nicht, dass die Licht-Wärme-Kopplung der Glühbirne die Wohnung heizen hilft. Was die Glühbirne an Wärme nicht mehr erzeugen wird, muss man zuheizen. So muss man die teure Energiesparbirne bezahlen, die sowieso erst ab einer Einschaltzeit von mehr als 15 Minuten anfängt zu sparen, und hat noch höhere Heizkosten. Intelligent auch, dass man damit dem Beispiel von Australien und Kalifornien folgen will – alles Länder die kaum Heiz-, eher Kühlbedarf haben.

Eberhard Lusk,

Berlin-Lankwitz

WIDERSPRUCH

„EU-Gipfel / Gefangene der Machtwirtschaft“ von Harald Schumann

vom 13. Dezember

Dieter Hildebrandt formulierte einst: „Die Politik ist der Spielraum, den die (Welt-)Wirtschaft ihr läßt.“ Der Artikel beweist einmal wieder den Widerspruch zwischen den verlogenen Aussagen der Politik und der realen Machtausübung durch die globale kapitalistische Wirtschaft.

Rolf Meyer,

Strausberg

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