Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

GESCHICHTEN

Zur „Berliner Liste“

im Tagesspiegel am Sonntag

Als Leser der Zeitungen in Berlin, muss ich die letzte Seite des Tagesspiegel- Sonntags-Magazins, wirklich hervorheben. Diese kleinen Absurdidäten und normal menschlichen Konversationen, auf der Straße und in den öffentlichen Verkehrsmitteln sind doch wunderbar.

Reinhard Kastenhuber, Berlin-Steglitz

CHANCEN

„Kein neuer Bahnhof für die Messe /

Stopp von Regionalzügen derzeit nicht geplant“ von Klaus Kurpjuweit

vom 11. Februar

Hier wird wieder einmal eine Chance vertan. Direkt vom neuen Flughafen BBI ohne lästiges Umsteigen in circa 30 Minuten zur Messe und zum ICC. Es würde die Messe und das ICC aufwerten. Wo bleiben der Wirtschaftssenator und die Stadtentwicklungssenatorin, die einen Regionalbahnhof fordern? Lieber wird Geld in den Autobahnausbau gesteckt statt in die umweltfreundliche Bahn. Aber was kann man von diesem Senat auch anderes erwarten.

Adolf Sibberns,

Berlin-Charlottenburg

FÜHRERSCHEINE

Zur Debatte um Fahrtests für

über 50-Jährige

Es ist immer gut, bei einem Vorschlag einer Gesetzesänderung oder einer neuen Verordnung nachzusehen, wie es denn die anderen machen.

In den USA, das Land mit den meisten Autos pro Einwohner, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass jeder Führerschein befristet ist, zum Beispiel auf zehn Jahre. Bei Ablauf dieser Frist beantragt man einen neuen Führerschein, wobei man in den meisten Staaten nur einen Sehtest absolvieren muss (und gleichzeitig seine eventuell noch unbezahlten Strafzettel bezahlt). Je älter man wird, umso kürzer wird diese Frist, und umso häufiger muss man einen Test absolvieren, der je nach Bundesstaat dann auch Fragen zu den Verkehrsregeln beinhalten kann oder sogar eine Fahrprüfung, wenn man bei der Antragsstellung zu senil erscheint.

Dieses System ist für jeden verständlich – unseres nicht! Ein 100-Jähriger darf auch weiterhin sein Auto fahren, bis man ihm nach einem Unfall endlich den Führerschein abnehmen kann. Sollte nicht auch der ADAC einsehen, dass die USA etwas klüger sind?

Hansjürgen Spiller, Berlin-Friedenau

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