Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

FDP

„FDP-Parteitag: schöne neue Welt" vom 16. Mai

Der Kommentar bringt es auf den Punkt. Die FDP lebt in einer anderen Welt, und zwar in jener, als der Turbokapitalismus noch als das Nonplusultra galt. Antworten auf die Finanzkrise sind genauso Fehlanzeige wie auf die rapide Zunahme schlechter Beschäftigungsverhältnisse. Damit tut sich die Partei keinen Gefallen, da sich gerade die Mittelschicht in Angst vor dem sozialen Abstieg befindet. Angesichts ihrer Weigerung eines Mindestlohnes gegenüber klingt es wie Hohn, wenn die (Wirtschafts-)Liberalen verkünden, dass sich Arbeit wieder lohnen müsse. Mit diesem ideologischen Nein schließen sie einen nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerung davon aus!

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

STEUERN

zur Debatte um Steuererhöhungen

Unserer Regierung fallen bei fehlenden Finanzen nur noch Steuererhöhungen ein.Von Sparen, wie es jeder Haushalt und jedes Unternehmen machen muss, haben sie noch nie gehört.Die große Koalition sollte einmal die Ausgaben, welche in hunderten Millionen Euro an fremde Länder, eventuell korrupt, verteilt werden, kürzen. Dann wären wieder Finanzmittel für Schulen, Krankenhäuser etc. frei, und die Kinder könnten in der Schule alle kostenlos zu Mittag essen.

Reinhard Loch, St. Wendel

CDU

zu: „Die Kunst der üblen Nachrede“ vom 22. Mai

Erneut macht die CDU Berlin Schlagzeilen mit einer Finanzaffäre. Ob und wie viel Verantwortung Frau Vogelsang daran trägt, wird hoffentlich in den nächsten Monaten geklärt. Aber im September sind Bundestagswahlen, und wenn die CDU ein desaströses Ergebnis vermeiden will, muss die Affäre bis Sommer geklärt sein. Problematisch bleibt, dass Frau Vogelsangs Name nicht das erste Mal im Zusammenhang mit Finanzproblemen der CDU auftaucht und sie daneben auch noch Bundestagskandidatin der CDU in Neukölln ist. Frank Henkel muss daher die Rolle des Chefanklägers nicht nur spielen, er muss handeln.

Michael Meier, Berlin-Rudow

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