Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

WIRTSCHAFTSKRISE I

„Unpopulärer Opulismus“

von Stephan-Andreas Casdorff vom 4. Juni

Der im Leitartikel geäußerten Meinung stimme ich voll zu. Nur „absurd und bizarr“ kann ich das „Theater“ nicht finden. Ich nenne das, was da geschehen ist, Veruntreuung. Denn was ist es denn sonst, wenn das Geld der Bürger, das dem Staat gewissermaßen treuhänderisch überlassen wurde, ohne Sinn und Verstand und wider besseres Wissen in die Hände von Leuten transferiert wird, die dieses Geld „verspielen“ werden.

Matthias Scholz, Berlin-Wilmersdorf

WIRTSCHAFTSKRISE II

„Gomez wechselt für 30 Millionen zum FC Bayern“ vom 27. Mai

In mir verstärkt sich immer mehr der Eindruck, das etwas in dieser Gesellschaft nicht mehr im Lot ist. Da wechselt in ja nun nachweisbar schwieriger wirtschaftlicher Situation ein Fußballspieler für sage und schreibe 30 Millionen den Verein. Nun sind 30 Millionen Euro Peanuts im Vergleich zu der Summe für die HRE. Wo bleibt denn hier der Aufschrei der Öffentlichkeit wie z. B. zu den Bonuszahlungen und Gehältern von Managern? Wo bleibt die Empörung von Hartz-IV- Empfängern, die mit wenigen Euro auskommen müssen? Ach ja, ich vergaß: Arbeitslose haben keine Lobby und außerdem: ja nicht an der heiligen Kuh Fußball rütteln. Die brauchen wir ja, um unser eigenes „Panem et circenses“ zu basteln.

Klaus Zäske, Berlin-Mahlsdorf

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