Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

VIERBEINER

„Hallo Bello“ von Helmut Schümann

vom 26. Juni und „Berlins Gifthaufen“

von Alexander S. Kekulé vom 24. Juni

Zwei böse Artikel über Hunde in Berlin kurz hintereinander. Und das in der hundefreundlichsten Stadt Deutschlands, oder etwa nicht mehr? Alexander S. Kekulé rechnet uns vor, dass Hundekot zu 90 Prozent aus Bakterien besteht, beeindruckend! Helmut Schümann traut dem Kollegen mit dem Hund nicht über den Weg. Seiner Meinung nach verstellt sich Bello und will eigentlich nur beißen.

Da geht der Artikel über die Hunde mit der guten Nase ein wenig unter. Es sind ja auch nur Hunde auf Zeit in Berlin, sie werden hinzugezogen, um ein grausiges Verbrechen an kleinen Mädchen aufspüren zu helfen. Ich fasse mal zusammen: Wir dürfen uns der Hunde bemächtigen, sie für unsere Zwecke ausbilden, dann aber möglichst in der Versenkung verschwinden lassen, ihnen kaum Freilauf gewähren und uns dann aber wundern, dass alles vollgekotet ist. Das ist irgendwie schizophren. Vielleicht gibt es dagegen ja was aus der Apotheke.

Ingeborg Ussat, Berlin-Tegel

BANKEN

„Skandalbank IKB braucht noch mehr Staatshilfe/Institut fordert weitere sieben Milliarden Euro Garantien für neue Anleihen“ vom 19. Juni

Dass die Banken vor der Staatshilfe nicht ehrlich offenlegen, was sie tatsächlich brauchen, ist doch jedem Laien klar. Damit wird jede Hilfe zum Fass ohne Boden! Und jede Partei, die hier „lauwarm“ reagiert und Hilfen gewährt, die nicht kontrolliert werden, obwohl sie aus den Steuern der Bürger bestritten werden, wird die Verachtung der „kleinen Leute“ bei den Wahlen zu spüren bekommen.

Regina Kröning, Berlin-Spandau

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