Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

LOB

Ausgabe vom 26. Juli

Ein großes Dankeschön für den Sonntagsteil. Die letzte Ausgabe habe ich wieder mit großem Vergnügen gelesen … Ein großes Lob auch an Herrn Martenstein für seine äußerst gelungene Glosse über die Berliner S-Bahn. Wenn man wie ich in Berlin aufgewachsen ist, weiß man, wovon Herr Martenstein spricht. Immer wenn ich an Lummer, Diepgen & Co. denke, bin ich erleichtert, dass das vorbei ist. Aber bestimmte Strukturen leben offenbar noch nach.

Thorsten Ahlrichs, Teltow

FORSCHUNG

„Kinder der Revolution“ vom 25. Juli und „Wir haben viel Zeit verloren“ vom 27. Juli

Mit dem Begriff ''Revolution'' verknüpfe ich die Erscheinung des Neuen und nicht Vorhersehbar-Unerwarteten. Hingegen steht die aktuelle Stammzellforschung mit dem Projekt ''Reprogrammierung'' für das Gegenteil, nämlich für den Versuch, die Zeit anzuhalten in der Reproduktion und Konservierung des ewig Gleichen.

Annette Hund, Berlin-Mariendorf

POLITIK

„Guttenberg beliebter als Merkel“

vom 25. Juli

Nun haben wir nach Analog-Käse und Analog-Schinken den Analog-Politiker. Der macht nichts, kann daher auch nichts falsch machen und erklärt höchstens, was er nicht machen würde. So ist er plötzlich beliebt und gilt als Politiker. Beim Analog-Käse ist zum echten Käse der Unterschied geschmacklich auch kaum festzustellen.

Peter Eberlein, Berlin-Weissensee

WIRTSCHAFT

„Wenn der Josef mit dem Peer und der Angela“ vom 29. Juli

Dieter Hildebrandt hat mal die Frage gestellt: Was ist falsch an folgendem Satz? : „Die Verfassungsorgane der BRD sind der Deutsche Bundestag, der Bundespräsident, der Bundesrat, das Bundesverfassungsgericht und die Deutsche Bank.“ Antwort: die Deutsche Bank ? Nein, die Reihenfolge ! Bis vor kurzem habe ich das noch für einen Witz gehalten.

Klaus Schwarz, Berlin-Spandau

SICHERHEIT

„Geburt und Geld“ vom 27. Juli

Ihr Kommentator widmet sich einer Nebensächlichkeit. Ob sich ein Geldautomat im Krankenhaus lohnt, wird die Bank geprüft haben. Interessanter, ja geradezu essentiell ist die Frage, welche Sicherheitsvorkehrungen in den Krankenhäusern getroffen wurden. Wie kann eine Räuberbande in das Krankenhaus hineinspazieren, den Geldautomaten herausreißen, was vermutlich nicht ganz geräuschlos gegangen ist, und anschließend mit dem Gerät unterm Arm unbehelligt verschwinden. Wenn das niemand bemerkt, wie sind dann bettlägerige und hilflose Patienten vor Überfällen geschützt?

Sigbert Zesewitz, Berlin-Lichterfelde

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben