Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

TRICKBETRÜGER

Zur Nr. 4 der „Berliner Liste“

vom 6.September

Mit Erstaunen lese ich die kleine Geschichte mit den geschenkten Hemden als Dank für eine Auskunft. Ich machte vor kurzem die gleiche Erfahrung in Lichterfelde.

Wo Ihre Geschichte endet, ging es bei mir weiter. Der Herr der mich angesprochen hatte, erzählte mir, dass er am Tag zuvor 6000 Euro in der Spielbank am Potsdamer Platz verspielt habe. Als er mich dann fragte, ob ich nicht einen Beitrag zu seiner Benzinrechnung leisten wolle, entfernte ich mich schnellen Schrittes.

Nun sind durch Ihren Bericht bei mir alle Zweifel über die geplante Gaunerei beseitigt. Leider habe ich mir das Kennzeichen des Wagens nicht merken können.

Hubert Draegert, Berlin-Lichterfelde

UMWELTSCHUTZ

Zum Interview mit dem Präsidenten des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, vom 5. September

Defekte Sparlampen sollen wegen des darin befindlichen Quecksilbers natürlich nicht in der grauen Tonne landen. Dies ist wieder ein typisches Beispiel, dass „von oben“ scheinbar nicht weiter gedacht wird. Die Sparlampen sollen sparen helfen und nicht das Gegenteil bewirken. Sollen sich die Verbraucher zu Fuß auf den Weg zu den „Auffangstationen“ machen? Sparlampen sammeln und dann hinbringen ist auch keine Alternative. Fazit: Es müssen Container für „verbrauchte“ Sparlampen wegen der starken Gefährlichkeit von den Firmen zur Verfügung gestellt werden, die die Lampen verkaufen oder diese Container dort erreichbar sein wie Glas- und Altkleider-Container.

Heinz Nielsen, Flensburg

VERNUNFT

„Der Zaun um Tempelhof bleibt – und öffnet sich / Das ehemalige Flugfeld wird im Mai 2010 freigegeben und von Wachleuten geschützt“ von Klaus Kurpjuweit

vom 1. September

Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, wer die enorme Müllbeseitigung bezahlen wird, wenn unsere Bevölkerung, wie überall, ihre Picknick und Saufgelagereste und sicher auch alle Sorten von Schrott auf dem Gelände hinterlassen wird. Leider sind 60 Prozent der Menschheit ohne Verstand unterwegs. Man sieht es im Tiergarten, Olympiastadion oder wo auch immer viele Menschen unterwegs waren – Appelle an die Vernunft oder die einfache Überlegung, den eigenen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen, helfen nichts. Schade!

Christiana Steinitz-Pfeiffer,

Berlin-Charlottenburg

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