Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

KARIKATUR

Zur Meinungsseite vom 21. Oktober

Die Karikaturen von Herrn Stuttmann sind ja meist eine Freude, aber die Quelle-Karikatur finde ich wirklich ärgerlich. Wir leben in einer Marktwirtschaft, und da sind es die Unternehmer, die den Erfolg eines Unternehmens bestimmen! Es ist nicht die Aufgabe des Staates, marode Betriebe zu retten – und ich finde es sehr ärgerlich, wenn dieses marktwirtschaftliche Grundwissen auch durch solche Karikaturen immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird. Nicht Herr Guttenberg oder Herr Seehofer sind „schuld“ am Ende von Quelle, sondern eine lange Kette unternehmerischer Fehlentscheidungen.

Johanna Falk, Berlin-Friedrichshain

REGIERUNG

Zu den Koalitionsverhandlungen von Union und FDP

Schwarz-Gelb hat nichts dazugelernt. Die heute Verantwortlichen führen das weiter, was Schwarz-Gelb unter Helmut Kohl angefangen hat: Sie treiben die Staatsverschuldung in die Höhe, um ihre Wahlversprechen zu finanzieren. Aber die Zeche für ein solch verantwortunsloses Handeln müssen ja nicht sie zahlen. Westerwelle, Seehofer, Merkel und Co. sind mit ihren Pensionen vom Steuerzahler gut abgesichert.

Carsten Meyer, Hamburg

GEDENKEN

„Linke erinnern an Insel der NS-Bonzen“ von Fatina Keilani vom 18. Oktober

Thomas Flierl, Mitglied der Partei Die Linke, die vorher PDS und davor SED hieß, will Infoschilder aufstellen lassen, damit sich Fußgänger auf der Insel Schwanenwerder über „Residenzen der NS-Führung in Berlin“ informieren können. Herr Flierl sollte sich lieber dafür einsetzen, dass in Berlin der Opfer von Verfolgung durch das DDR-Regime gedacht wird. Wie wäre es mit einer Kennzeichnung der Gebäude, in denen Menschen in Ost-Berlin bis 1989 gefangen gehalten und gefoltert wurden? Eine solche Initiative stünde Herrn Flierl gut an.

Thomas Knuth, Berlin-Charlottenburg

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